News rund um Silvester - am 31. Dezember ist es zu Spät!
Begleite uns auf unserem Pfad durch die Silvesternacht, unsere Reise geht quer durch alle Bundesländer; auch ein geschichtlicher Rückblick wird nicht zu kurz kommen! Wir wünschen Euch jetzt schon "Prosit Neujahr" und hoffen, dass Ihr zu Silvester im Kreise Eurer Liebsten so richtig in Stimmung kommt!
Veranstaltungen aus deinem Bundesland:

Filmfreunde helfen SOS-Kinderdorf
Zur Familien-Spendenaktion hat FOX jede Menge Überraschungen für die großen und kleinen Filmfans im Gepäck. Der witzig-coole Dwayne Johnson gibt als „Zahnfee auf Bewährung“ seine hilfsbereite Premiere auf DVD und Blu-ray. Da zeigen sich große, kleine und ganz schön faule Helden der Familienunterhaltung erstmals in der grandiosen Bild- und Tonqualität von Blu-ray: Kultkater Garfield in „Garfield – Der Film“ und „Garfield 2“, die knallbunten „Robots“ aus der Ideenfabrik der „Ice Age“-Macher und die superfreche Actionkomödie „Kevin – Allein in New York“. Premiere auf DVD feiert die Fortsetzung der spannenden Pferdesaga „Flicka 2“, ebenso wie das aufregende Fantasy-Trickfilmspektakel „Delgo“ und drei neue DVDs von „Emily Erdbeer“.
insgesamt nehmen 75 Familien- und Kinderfilme an der Familien-Spendenaktion teil.
PREMIERE AUF BLU-RAY & DVD - "ZAHNFEE AUF BEWÄHRUNG"
Verlost wird 1 x Theodore, 1 x Simon zum Film Alvin und die Chipmunks, 1 x Stationary, 1 x Pencil Set, 1 x Pencil Box zum Film Ice Age 3. Möchtest Du gewinnen; dann sende ein Mail mit deinen Daten an: gewinnspiel@silvesterpfad.at (Betreff: Filmfreunde helfen SOS-Kinderdorf Gewinnspiel).
Silvester – Der Kalender
Neujahr wird selbstverständlich in fast allen Kulturen gefeiert. Allerdings unterscheiden sich die Neujahrstermine teilweise ganz entscheidend, was vor allem in den verschiedenen Kalenderformen begründet ist. Doch, wozu benötigt man im Allgemeinen einen Kalender?
Kalender, welche im Allgemeinen der Zeitrechnung dienen und eine Festlegung der Jahrrechnung sind, haben sich schon vor vielen Jahrhunderten über diverse Kulturen und in verschiedensten Formen entwickelt. Dabei wird nicht selten in Tage, Monate und Jahre differenziert. Hierzulande und auch im restlichen europäischen Sprachraum greift man vorwiegend auf die gregorianische Kalenderform zurück, der eine Orientierung im Jahresverlauf ermöglicht.
Wortherkunft und Wortbedeutung
Das Wort Kalender stammt aus der lateinischen Sprache und leitet sich von dem Wort „Calendarium“ ab, welches ein Verzeichnis von „Kalendae“ war. Diese Kalendae, zu Deutsch Ausrufungen, waren bestimmte Tage oder Monate, an denen Geldschulden zu bezahlen waren. Die für die Entstehung der verschiedenen Formen des Kalenders grundlegenden Rechenregeln findet man in der Kalenderrechnung. Davor nannte man die Kunst, Kalender zu erstellen „Hemerologie“, mittlerweile ist die wissenschaftliche Kalenderkunde ein wichtiges Teilgebiet der astronomischen Chronologie.
Entstehung und geschichtliche Entwicklung des Kalenderwesens
Schon im Mittelalter beobachteten zahlreiche Kulturen die Grundlagen und Voraussetzungen für die Entstehung von Kalendern. Nicht nur der Wechsel von Tag und Nacht, sondern auch die Jahreszeiten und Tierwanderungen trugen neben der Himmelskunde (Mondphasen, Planentenumlaufbahnen etc.) entscheidend zur Entwicklung der unterschiedlichen Kalenderformen bei. Eines der Relikte, welches uns zeigt, dass die Menschen diesbezüglich damals sehr wohl erstaunliche Kenntnisse hatten, ist Stonehenge.
Die ersten, uns bekannten und ältesten Formen von Kalendern stammen aus Ägypten und Mesopotamien. Hierbei unterscheidet man zwischen astronomischem Kalender, dessen Zyklus sich nach dem Lauf der Himmelskörper richtet, und Mondkalender, welcher sich, wie der Name schon sagt, an den Mondphasen orientiert. Diese Kalenderformen entstanden ausschließlich über Beobachtungen, was einen entscheidenden Nachteil mit sich brachte: Bestimmte Phasen von Himmelskörpern begannen oder endeten an verschiedenen Orten in Europa zu verschiedenen Zeiten, woraus unterschiedliche Daten über dasselbe Ereignis gezählt wurden. Der uns bekannte, sieben Tage – Wochenzyklus wurde wahrscheinlich von den Babyloniern entworfen und wird mittlerweile weltweit anerkannt. Andere Formen waren der fünf Tage Zyklus und der zehn Tage Zyklus, woraus sich in weiterer Folge die verschiedenen Kalendertypen entwickelten und dadurch verschiedene Probleme entstanden.
Oben genannte Sachverhalte beeinflussten einige frühe Kalenderformen, wie beispielsweise den Jüdischen Kalender, welcher sich vor allem nach dem Mond richtete. Der Steinzeitkalender, auch bekannt unter dem Begriff Neolithischer Kalender oder Megalithischer Kalender, beinhaltet grundlegende frühe Kalendervorstellungen und bildet die Urform einer Vielzahl der uns bekannten Kalenderformen.
Nachdem auch der letzte Versuch, einen Kalender zu entwerfen, welcher auf Beobachtungen basierte – dies war der französische Revolutionskalender – gescheitert war, entschied man sich dazu, auf Berechnungen zurückzugreifen und diese Methode weiterzuentwickeln. Diese Berechungen konnten aber nur von gelehrten Menschen mit unfangreichen mathematischen Kenntnissen durchgeführt werden, woraus sich der ägyptische Verwaltungskalender, welcher auf 365 Tagen im Jahr basierte, im 3. Jahrtausend vor Christus entwickelte. Der 366. Schalttag wurde nachträglich im Jahr 238 vor Christus hinzugefügt, denn die bis zu diesem Zeitpunkt entstandene Jahreszeitenverschiebung war enorm!
Unter Cäsar entstand der julianische Kalender, welcher sich auf den ägyptischen Vorgänger stützt und neben dem Jahresablauf auch die unterschiedlichen Monatslängen charakterisierte. Diese Form des Kalenders, welcher 45 nach Christus entworfen wurde, bestand aus einer Integration von Sonnen- (Solarkalender) und Mondkalender (Lunarkalender), bei denen auch der 29. Februar alle 4 Jahre als zusätzlicher Tag hinzugefügt wurde (um die Länge des Sonnenjahres mit der durchschnittlichen Tageszahl vereinbaren zu können). Der Grund, warum in unserem Kalender die Monate unterschiedlich lange dauern, liegt darin, dass die Monate nach dem Mondkalender zwischen 29 und 30 Tagen variieren, denn die Zeit zwischen 2 Mondphasen dauert im Schnitt 29,53 Tage!
Der für uns wichtigste und mittlerweile verbreitetste Kalender ist der allseits bekannte Gregorianische Kalender, welcher nach Papst Gregor dem 13. benannt wurde, am Ende des 16. Jahrhunderts entstand und im Laufe der Zeit alle anderen Kalenderformen ablöste. Vor allem in Europa verbreitete sich diese Art der Zeitrechnung sehr schnell, aber auch in den USA und Australien hat sich diese Kalenderform schon vor vielen Jahren eingebürgert.
Andere, ältere Kalenderformen, welche sich zum Teil oder auch nicht durchgesetzt haben sind beispielsweise der phänologische Kalender, der isländische Kalender oder der republikanische Kalender.
Neujahr in China:
Der wichtigste chinesische und ostasische Feiertag ist das Neujahrsfest, welches sich nach dem chinesischen Kalender richtet und daher nicht am gregorianischen Jahresanfang gefeiert wird. Das chinesische Neujahresfest, welches wie auch bei uns mit Feuerwerk und Glückwünschen gefeiert wird, fällt im Gegensatz zu unserem Neujahr, immer auf verschiedene Tage. Es richtet sich danach, auf welches Datum der zweite Neumond nach der Wintersonnwende fällt. Astrologischer Gegenstand des chinesischen Neujahrsfest ist der Wechsel zwischen den 12 Erdzweigen (auch chinesische Tierkreiszeichen genannt), welche zyklisch aufeinander folgen und mit den 10 Himmelsstämmen (bestehen aus fünf Wandlungsphasen sowie Ying & Yang) den Sechzigjahreszyklus des chinesischen Kalenders bildet.
Neujahr - Religion:
Man kann nicht nur bezüglich verschiedener Kalender unterschiedliche Neujahrszeitpunkte differenzieren, es lassen sich auch nach religösen Gesichtspunkten verschiedende Neujahrsfesttage und zugehörige Begriffe unterscheiden. Hierzulande und in diversen anderen christlichen Staaten ist der Neujahrstag ein gesetzlicher Feiertag. Die Buddhisten hingegen feiern zum Einen das chinesische Neujahrsfest oder das vietnamesische Fest „Têt Nguyen Dan“. In Japan wird das japanische Neujahrsfest gefeiert, welches ursprünglich aus dem chinesischen Neujahrsfest stammt (China, Japan und Vietnam feierten ursprünglich ein gemeinsames Neujahrsfest) und als Schlemmer- und Familientag gehandhabt wird. Im Islam feiert man „Hidschra“, im Iran „Nouruz“ und im Judentum „Rosch ha-Schana“.












